30 Oktober 2010 - 20:30

Das saudische Angebot an die schiitische Regierung des Irak, ist nicht auf Zustimmung getroffen.

Die irakischen Schiiten unter Führung von Ministerpräsident Nuri al-Maliki lehnen eine saudiarabische Vermittlung in der seit Monaten anhaltenden Regierungskrise ab. Die Parteien stünden kurz vor einer Einigung und bräuchten daher keine Unterstützung von außen, teilte die Nationale Allianz am Samstagabend mit. "Wir sind zuversichtlich, dass die Vertreter des arabischen Volkes imstande sind, eine Regierung der nationalen Partnerschaft zu bilden."
Angesichts des knappten Ausgangs der Parlamentswahlen ist keines der bestehenden Parteienbündnisse die Regierung zu stellen.